Unter dem Motto „Verändern, um zu bewahren“ verleihen wir bayerischen Grünen alle zwei Jahre den Sepp-Daxenberger-Preis.

Mit dem Preis erinnern wir an die Person und das Wirken des Grünen-Politikers Sepp Daxenberger, der im August 2010 an einer Krebserkrankung verstorben ist. Mit dem Preis werden Organisationen oder Einzelpersonen ausgezeichnet, die sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und die Bewahrung unserer gesellschaftlichen Werte einsetzen. Der Preis wird seit 2011 verliehen.

Heuer wurde der mit 2.000 € dotierte Sepp-Daxenberger-Preis zum fünften Mal verliehen.


Wackersdorf-Landrat Hans Schuierer erhält Sepp-Daxenberger-Preis 2019

Mit seiner jahrelangen Auflehnung gegen die atomare Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf wurde Hans Schuierer zum Symbol für friedlichen Widerstand in Bayern. Seine Standhaftigkeit ist auch 30 Jahre später Vorbild für Menschen mit politischer Verantwortung und heutige Widerstandsbewegungen.

Mehr zum Preisträger 2019 Hans Schuierer


Über die Entscheidung

Wir haben viele Vorschläge zugesandt bekommen – vielen Dank dafür!

Vorgeschlagen werden konnten alle Einzelpersonen, Initiativen und Organisationen* in Bayern, die sich für gesellschaftliche, politische, soziale oder wirtschaftliche Veränderungen einsetzen, mit dem Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen und unsere gesellschaftlichen Werte für die kommenden Generationen zu erhalten.

* Als Partei dürfen wir keine gemeinnützigen Organisationen finanziell unterstützen.

Eine Jury wählte aus allen Bewerbungen den Preisträger für den Sepp-Daxenberger-Preis 2019 aus. Die Jury bestand aus:

  • Sigi Hagl als Jury-Leitung und Vertreterin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Bayern
  • Katharina Schulze als Vertreterin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion
  • Theresa Schopper als ehemalige Ko-Vorsitzende und langjährige Wegbegleiterin
  • Felix Daxenberger als Mitglied der Familie von Sepp Daxenberger
  • der Musiker Hans Well
  • die Pfarrerin Doris Otminghaus als Preisträgerin von 2017

Bisherige Preisträger*innen