Pressemitteilung
Start der Bewerbungsphase
„Verändern, um zu bewahren“ – das Motto des Sepp-Daxenberger-Preises ist im Jahr 2023 aktueller denn je. Die Herausforderungen der Gegenwart brauchen Menschen, die sich mutig für gesellschaftlichen oder ökologischen Wandel einsetzen. Und das wollen wir belohnen und auszeichnen.
Die bayerischen GRÜNEN verleihen den Preis alle zwei Jahre. Wir erinnern damit an die Person und das Wirken des GRÜNEN-Politikers Sepp Daxenberger, der im August 2010 an einer Krebserkrankung verstorben ist. Mit dem Preis zeichnen wir Organisationen oder Einzelpersonen aus, die sich für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen und die Bewahrung unserer gesellschaftlichen Werte einsetzen.
Der Sepp-Daxenberger-Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird zum siebten Mal verliehen. Jetzt startet die Bewerbungsphase. Bis zum 30. Juni können Einzelpersonen, Initiativen und Organisationen in Bayern vorgeschlagen werden. Geeignet ist, wer sich für gesellschaftliche, politische, soziale oder wirtschaftliche Veränderungen einsetzt, mit dem Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen und unsere Werte für die kommenden Generationen zu erhalten.
Die Teilnahmebedingungen und nötigen Bewerbungsunterlagen werden hier erläutert.
Die Preisverleihung wird Ende Juli 2023 stattfinden.
Bisherige Preisträger*innen
- 2021 erhielt der Wissenschaftler Stefan Holzheu den Preis für seine Aufklärung des Infraschall-Irrtums bei Windkraftanlagen.
- 2019 erhielt der ehemalige Landrat Schwandorfs Hans Schuierer den Preis für seine jahrelange Auflehnung gegen die atomare Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf.
- 2017 erhielt die unterfränkische Pfarrerin Doris Otminghaus den Preis für ihr Engagement im Kirchenasyl, ihren Einsatz für Menschen in Not und für ihren Mut, Unrecht auszusprechen.
- 2015 wurden die Erzeugergemeinschaft Die Biohennen AG für den Erhalt bäuerlicher Landwirtschaft und Dieter Gewies (Ehrenpreis) für seine langjährige grüne Kommunalpolitik ausgezeichnet.
- 2013 erhielt das aida-Archiv (Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e.V.) den Preis für ihr Engagement gegen rechts.
- 2011 erhielt Karl-Heinz Bablok den Preis für seinen Kampf gegen die Agrogentechnik
Die Jury
- Thomas von Sarnowski, Vorsitzender GRÜNE Bayern
- Theresa Schopper, Kultusministerin in Baden-Württemberg, ehemalige Vorsitzende GRÜNE Bayern
- Felix Daxenberger, Mitglied der Familie von Sepp Daxenberger
- Katharina Schulze, Spitzenkandidatin zur Landtagswahl 2023 und Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im bayerischen Landtag
- Hans Well, Musiker
- Stefan Holzheu, Sepp-Daxenberger-Preisträger 2021



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