Unter dem Motto „Grenzenlos natur-verbunden“ haben am vergangenen Sonntag knapp 70 Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Bayern, Sachsen und Thüringen an einer Wanderung entlang des Grünen Bandes teilgenommen. Neben dem gemeinsamen Austausch stand vor allem der anstehende Europawahlkampf im Fokus.
Die Thüringer Europakandidatin Anna Cavazzini sieht in der Wanderung ein Symbol in Richtung vereinigtes Europa:
„Das Grüne Band erinnert uns daran, dass ganz Europa mal getrennt war und nun wieder zusammengewachsen ist. Bei dieser Europawahl geht es auch darum, diese offenen Grenzen zu verteidigen.“
Die Thüringer Landessprecherin Stephanie Erben freute sich über die zahlreiche Teilnahme:
„Der ehemalige Todesstreifen an der innerdeutschen Grenze ist heute das Grüne Band und nationales Naturmonument und damit ein Schutzraum für Artenvielfalt und lebendiger Erinnerungsort.“
Der Bayerische Landesvorsitzende der Grünen Eike Hallitzky betont angesichts der populistischen Angriffe auf die offenen Grenzen im Vereinigten Europa einerseits und der großen und grenzüberschreitenden umweltpolitischen Herausforderungen andererseits:
„Welch eine starke positive Symbolik steckt darin, dass hier aus dem ehemaligen Grenzstreifen länderübergreifend ein starkes Rückgrat für vernetzten Naturschutz entsteht.“
Im Jahr 2018 wurde das Grüne Band in Thüringen auf 763 Kilometer Länge zum Nationalen Naturmonument und damit zur Schutzzone erklärt.
Mit dabei waren unser Landesvorsitzender Eike Hallitzky, Anja Siegesmund (Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz der Grünen im Thüringer Landtag), Reinhard Bütikofer (Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei), Michael Kellner (Bundesgeschäftsführer der Grünen), Christin Melcher (Landesvorstandssprecherin der Grünen Sachsen), Stephanie Erben (Landessprecherin des Landesverbandes der Grünen Thüringen), Anna Cavazzini (Kandidatin für das Europaparlament), Malte Gallée (Kandidat für das Europaparlament), Karin Kowol (Projektleiterin „Grünes Band“), Gerhard Schmid und viele mehr.



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