Pressemitteilung
Die Herausforderungen der Wirtschaft sind riesig. Die Energiewende allein ist eine Jahrhundertaufgabe. Und die schaffen wir nur gemeinsam mit den Menschen in Bayern. Deswegen schließen wir einen grünen Heimatpakt für Bayern mit unseren Bürger*innen: Wir unterstützen regionale Bürgerenergie-Projekte finanziell. Wir sichern die Projekte ab. Weil die Energie der Zukunft im Hier und Jetzt gebaut wird. Auf dem Land und in der Stadt. Wir werden die Gründung von Bürgerenergiegenossenschaften unterstützen. Es muss einfacher werden, Geld in Wind- und Sonnenenergie zu investieren. Anwohner*innen werden vergünstigte Stromtarife erhalten durch ihre Erneuerbare-Energie-Anlagen. Die Energie der Zukunft entsteht in unserer Heimat. Den Weg dahin beschreiten wir gemeinsam mit den Menschen in Bayern. Der grüne Heimatpakt verbindet die Politik mit den Bürger*innen. Wir schaffen die Voraussetzungen für die Energiewende, die Menschen hier machen sie möglich.
Eigentlich wäre das die Aufgabe von Hubert Aiwanger. Seine Bilanz als Wirtschaftsminister ist aber wie sein Auftritt bei der Demonstration in Erding: Beschämend. Aiwanger hat dort gezeigt, dass er keinen Anstand besitzt und der Demokratie schadet. Statt den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, verzettelt er sich in unsinnigen Debatten und kleinteiligen Projekten. Er riskiert, dass Bayern seinen wirtschaftlichen Vorsprung verliert. Er ruht sich auf den Erfolgen der Vergangenheit aus, statt die Wirtschaft zukunftsfähig zu gestalten. Bayern braucht einen Wirtschaftsminister, der anpackt. Und keinen, der die Menschen anpöbelt und aufhetzt. Bayern braucht einen Heimatpakt. Und keinen Wirtschaftsminister, der unsere Heimat verspielt.
Katharina Schulze, Spitzenkandidatin:
„Wir verbünden uns mit den Menschen in Bayern – mit dem Heimatpakt. Die Energiewende schaffen wir nur gemeinsam. Wir sorgen für die finanzielle und politische Unterstützung und die Menschen hier packen an! Wohlstand und wirtschaftlicher Fortschritt, das geht nur als Team. Dafür liefern wir Lösungen. Der Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich mit seiner demokratiefeindlichen Äußerung disqualifiziert. Jetzt muss Ministerpräsident Söder Verantwortung übernehmen und ihn entlassen.“
Ludwig Hartmann, Spitzenkandidat:
„In Bayern leben die Macherinnen und Macher der Energiewende, die dieses Land mit Ideen und Anpackergeist voranbringen. Mit ihnen schließen wir unseren grünen Heimatpakt und kämpfen als politische Kraft an ihrer Seite für dasselbe Ziel: Die Energiewende in Bayern endlich mit Tempo und Willensstärke voranzubringen. Damit Bayern attraktiver Wirtschaftsstandort und lebenswerte Heimat für alle bleibt!
In der Söder-Regierung dagegen tummeln sich nichts als Niedermacher – lautstark im Ton, aber ideenlos in den Inhalten. Das gilt besonders für die Spitze. Hubert Aiwanger hat mit seinen Entgleisungen vom Wochenende unsere Demokratie torpediert. Ein stellvertretender Ministerpräsident wie Aiwanger, der jeden Anstand vermissen lässt, ist eine Schande für unsere Demokratie. Dass er für Markus Söder weiter tragbar ist, wirft auch ein schiefes Licht auf den Ministerpräsidenten.“



Neuste Artikel
Schulze: Merz regiert Deutschland wie ein Manager aus den Neunzigern – die besten Zitate des grünen Gillamoos
Pressemitteilung Gute Musik, zünftige Reden und beste Unterhaltung – das war der grüne Gillamoos 2026 in Abensberg. Mit dabei beim größten Frühschoppen Deutschlands waren der Bundestagsabgeordnete Anton Hofreiter, die bayerische Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze, die bayerische Parteivorsitzende Eva Lettenbauer und unsere Lokalmatadorin aus Niederbayern, die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger. Die besten Zitate hier noch mal im Überblick: Zur Wahl in Sachsen-Anhalt: Katharina…
Mehr Frauen an der Macht
Pressemitteilung GRÜNE steigern Frauenanteil bei ihren Kommunalwahlmandaten auf 53% Die Kommunalwahl hat erneut gezeigt: Wer Gleichberechtigung will, muss Grün wählen. Bayernweit liegt der Frauenanteil bei den Sitzen im Gemeinderat, Rathaus oder Kreistag bei 25,4 %. Das ist im Vergleich zu 2020 eine Steigerung um mickrige 2,2 %. In dieser Geschwindigkeit würde es weitere 66 Jahren…
Statement der Parteivorsitzenden
Für die Freiheit der Menschen in Bayern
Zu einem möglichen Volksbegehren zur Amtszeitbegrenzung des*der Bayerischen Ministerpräsident*in äußern sich die Parteivorsitzenden der GRÜNEN Bayern, Eva Lettenbauer und Gisela Sengl: „Wahlen sind für die Bürgerinnen und Bürger. Sie sollen die freie Entscheidung haben, wen sie wählen und für wie lange. Dieser Meinung waren wir auch bei der willkürlich eingezogenen Altersbegrenzung. Und Demokratie bedeutet auch…
Ähnliche Artikel
Wirtschaft
GRÜNE und BIHK: Bayerische Wirtschaft braucht Energie und Arbeitskräfte
Treffen der bayerischen IHKs mit Spitzen-Team und Landesvorstand von Bündnis90/Die Grünen Pressemitteilung Damit die bayerischen Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich sowie international wettbewerbsfähig sein können und der Freistaat ein leistungsstarker Wirtschaftsstandort bleibt, braucht es eine zuverlässige Energieversorgung und pragmatische Lösungen für den Arbeitskräftemangel. Über die dazu nötigen politischen Entscheidungen auf allen Ebenen haben sich der…
Wirtschaft
Dieter Janecek wird Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus
Pressemitteilung Ein Bayer im Ministerium von Robert Habeck: Dieter Janecek übernimmt den Posten als Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus. Zuvor war Janecek als wirtschaftspolitischer Sprecher und Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft tätig. Er folgt auf Claudia Müller, die als Parlamentarische Staatssekretärin in das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gewechselt ist. Dieter Janecek: „Ökonomie…
Wirtschaft
Ein wirkungsorientierter Haushalt für Bayern
Beschluss der Landesdelegiertenkonferenz am 24.09.2022 Um grüne und zukunftsweisende Ideen wahr werden zu lassen, benötigt der Freistaat Bayern einen Haushalt, der Probleme löst und die Zukunft gestaltet. Deshalb wollen die GRÜNEN in Bayern, dass die Bayerische Staatsregierung einen wirkungsorientierten Produkthaushalt nach Vorbild des Landes Niedersachsen mit Zielen und Kennzahlen aufstellt. Zeit multipler Krisen erfordert Investitionen…