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Wald mit Zukunft

Die bayerischen Wälder sind ein großer Schatz – schützen wir sie.

Über ein Drittel Bayerns erstreckt sich unsere grüne Lunge. Intakter Wald speichert und schützt Wasser, filtert Luft, schützt Boden und Artenvielfalt, schluckt Treibhausgase und ist sowohl Lebensraum als auch Rohstoffquelle.

Doch die Klimakrise bedroht den Wald. Trockenheit, Hitze und Stürme setzen ihm zu. Wir stehen vor einem Baumsterben, denn Wälder passen sich nur langsam an Umweltveränderungen an. Für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und den Klimaschutz müssen wir das Ökosystem Wald schützen, umbauen und ökologischer bewirtschaften.

44 Prozent der bayerischen Wälder gehören dem Freistaat und den Kommunen, also uns allen.

Deshalb fordern wir:

Öffentlicher Wald muss überall naturgemäß bewirtschaftet werden und die Bayerischen Staatsforsten sollen europaweit Vorreiterin beim Artenschutz werden. Bayern braucht zudem ein Forschungsnetzwerk für nachhaltigen Waldumbau. 10 Prozent der Staatswälder müssen wir der natürlichen Waldentwicklung überlassen und diese Flächen verbindlich schützen. Dazu gehört ein dritter Nationalpark. Auch für alle kommunalen Wälder brauchen wir mehr Förderprogramme zum Naturschutz und freiwilligen Nutzungsverzicht sowie mehr Beratungspersonal vor Ort für die Kommunen.

Private Waldbesitzer*innen müssen wir in der ökologischen Waldwirtschaft unterstützen und den Waldumbau durch Gutachten, finanzielle Zuschüsse und mehr fachliche Beratung durch Förster*innen und Forstverwaltung fördern. Zur Bekämpfung des Borkenkäfers sind Nasslager in jedem waldreichen Landkreis notwendig. Besonders auf dem Land sichern wir Arbeitsplätze durch die Holzverarbeitung; mit langlebigen Holzprodukten und dem Holzbau stärken wir regionale Wirtschaftskreisläufe.

Auch der Tierschutz im Wald ist ein wichtiges Thema: Jagd auf Wasservögel und Eichelhäher muss enden. Tierfallen, Hegeschauen und die Anfütterung von Wild sollten der Vergangenheit angehören. Aber Fakt ist auch, dass aktuell zu großer Baumverbiss durch Schalen- und Schwarzwild die natürliche Waldverjüngung verhindert. Wir brauchen daher eine Bestandsregulierung und Aussagen zum Verbiss für alle Forstreviere.

Unterm Strich ist also klar: Wir müssen mehr denn je für wirksamen Klimaschutz kämpfen. Und wir müssen unsere Wälder besser schützen und fit für die Zukunft machen – nicht nur den Wäldern, sondern auch uns selbst zuliebe. Lass uns gemeinsam Verantwortung übernehmen. Denn wie gesagt: Es ist unser Wald.

So passt du gut auf den Wald auf:

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