Schulstart

Startbonus für Bayerns Schüler

 

Pressemitteilung

Schule kostet Geld – trotz geltender Lernmittelfreiheit. Arbeitshefte, Atlanten, Material für den Kunstunterricht oder Kosten für Ausflüge und Klassenfahrten. All das müssen Eltern für ihre Kinder im Moment selbst zahlen. Der frühe Schulerfolg und die Beteiligung an Klassenaktivitäten werden so zur Preisfrage. Kannst du dir Schule auch leisten? Damit muss Schluss sein. Wir wollen gleiche Chancen für alle, besonders im Grundschulalter.


Unsere Forderungen:

•    Kostenfreies  Lehr- und Lernmaterial für Grundschüler*innen über Schulbücher hinaus
•    Übernahme von Kosten für Ausflüge und Klassenfahrten bis zur 7. Klasse
•    Ein digitales Endgerät für jedes Kind. Ab der 7. Klasse auch für private Nutzung
•    Digital-Boost für weiterführende Schulen: Extrabudget für digitale Lernmittel


Der Start in ein neues Schuljahr ist für viele Eltern derzeit ein Grund für Sorgenfalten. Denn aktuell zahlen Eltern mehr Geld für Lernmittel als der Staat – trotz geltender Lernmittelfreiheit. Bayern übernimmt 31,5 Millionen Euro im Jahr. Geschätzt zahlen Bayerns Familien pro Schüler*in durchschnittlich pro Jahr 100 Euro zusätzlich. Also insgesamt 45 Millionen Euro. Ärmere Kinder werden dadurch schon früh abgehängt: Durch fehlende Lehrmaterialien haben sie nicht die gleichen Lernchancen wie andere Kinder. Und gerade die Teilnahme an gemeinsamen Ausflügen oder Fahrten schafft ein Gemeinschaftsgefühl. Soziale Teilhabe darf keine Frage des Geldbeutels sein.


Ludwig Hartmann:
„Das Schulfinanzierungsgesetz ist wie Markus Söders Regierungspläne: Löchrig und hält der Realität nicht stand. In der Grundschule werden die Grundlagen fürs Leben gelegt. Hier kommt es besonders drauf an, alle Kinder mitzunehmen.“


Katharina Schulze:
Wir brauchen Chancengleichheit für Bayerns Kinder. Bildung darf nicht am Geldbeutel der Eltern hängen. Die Zeit in der Grundschule prägt unsere Kinder besonders: Hier finden sie neue Freunde, entdecken Interessen und lernen ihre Stärken kennen. Es darf nicht sein, dass Kinder hier sozial abgehängt werden, weil ihre Eltern nicht so viel Geld haben und sich Klassenaktivitäten nicht leisten können. Wir wollen Teilhabe für alle, unsere Kinder haben ein Recht auf Gemeinschaft in der Schule.“

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