Selbstbestimmung, Afghanistan, misogyne Politik

Selbstbestimmung

Immer häufiger werden Ärzt*innen und Aktivist*innen, die sich für den Zugang zu reproduktiven Rechten einsetzen und öffentlich darüber sprechen nach § 219a angezeigt. Organisierte Abtreibungsgegner*innen versuchen so Druck auszuüben und die wichtige Arbeit für legale und sichere Schwangerschaftsabbrüche einzuschränken. Neben Kristina Hänel und anderen Ärzt*innen, die bereits unter diesen Repressionen leiden, trifft es nun auch Aktivist*innen und Ärzt*innen, die lediglich über Methoden und Versorgungslagen sprechen.

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Geschichten, die erzählt werden müssen

„2015 darf sich nicht wiederholen“: Nur fünf Wörter erklären, warum die Bundesregierung zu einer politischen Fehleinschätzung bei Afghanistan kam, eine Fehleinschätzung, die jeden Tag Menschen tötet und die Demokratie weltweit auch. Der Feministische Zwischenruf analysiert diese Fehleinschätzung und erklärt, wie wichtig Sabine Harks „Zärtliche Bürger*innenschaft“ in Demokratien ist. „Aus 2015ff lässt sich lernen, wie ein kollektiv mitmenschliches Verhalten angemessen einzuordnen ist“.

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Misogyne Politik

Die Anti-Gender-Politik in Polen entrechtet Frauen. Die irrtümliche Bezeichnung „illiberale Demokratie“ kann als rhetorisches Mittel betrachtet werden, das eingesetzt wird, um eine politische Ordnung zu verschleiern, die auf der Unterdrückung von Gleichstellung fußt – nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern in sämtlichen gesellschaftlichen Beziehungen. Da es in Polen keine bedeutende Migrant*innengemeinde gibt musste der Feind, den alle Populist*innen benötigen, erst noch geschaffen werden. Und die „Feministinnen“ (d.h. alle Frauen, die sozial unabhängig sind) sowie auch die LGBTIQA+-Personen fungieren hier als das perfekte Feindbild.

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Feministische Termine:

n. Vereinb. | Feminismus – ja bitte! Helga Stieglmeier tourt durch Bayern | Auf Anfrage in deinem OV/KV

n. Vereinb. | Feministisch regieren: Gut für alle! Veranstaltung mit Helga Stieglmeier | Auf Anfrage in deinem KV/OV

10.10. | Lesung mit Rebekka Endler: „Das Patriarchat der Dinge“ | 19 Uhr | München

21.10. | Soura Film Fest | 19 Uhr | Berlin

27.10. | Wahre Männlichkeit? Männlichkeitsbilder in der Neuen Rechten | 16 Uhr | online

28.10. | „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.“ – Lesekreis | 19 Uhr | online

29.10. | Die Erschöpfung der Frauen – Lesung mit Franziska Schutzbach | 19.30 Uhr | München

30.10. | Haltung zeigen! Argumentieren gegen antifeministische Äußerungen | 10 Uhr | online

02.11. | Her own Hero?! | 19 Uhr | online

11.11. | Konferenz: Wie wollen wir leben? | 18 Uhr | online

15.11. | Let us talk, ladiez* – Rhetoriktraining von und für Frauen* | 18 Uhr | online

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