Pressemitteilung

Katharina Dröge, Eva Lettenbauer, Gisela Sengl und Katharina Schulze (von links nach rechts)
Foto: Andreas Gregor
Kräftig, deftig, zünftig, gut: Das war der Politische Aschermittwoch der GRÜNEN Bayern. Auch dieses Jahr gab es für Markus Söder, Friedrich Merz und ihren männergeführten Rückschrittsverein nichts zu lachen.
Die Parteivorsitzenden der bayerischen GRÜNEN Eva Lettenbauer und Gisela Sengl luden auch in diesem Jahr wieder zum Politischen Aschermittwoch nach Landshut ein. Höhepunkt waren die Wirkungstreffer in den Reden der Fraktionsvorsitzenden im Landtag Katharina Schulze und der Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Katharina Dröge. Danach ging es in Stammtisch-Gesprächen mit den rund 200 Gästen im Bernlochner Saal lebhaft weiter. Vor der Kommunalwahl in Bayern gibt es schließlich viel zu besprechen – deswegen hörten sich GRÜNEN-Politikerinnen die Ängste und Sorgen der Menschen vor Ort an.
Katharina Schulze:
„Wir starten in die Fastenzeit – 40 Tage Verzicht. Oder wie Markus Söder sagt: Wirtschaftspolitik der Union. Wisst ihr was dabei seltsam ist? Der einzige der nicht verzichten muss, ist Söder selbst. Auf Kameras, auf Schlagzeilen und seine Bratwurst. Wenn Selbstinszenierung Kalorien hätte, bräuchten wir eine Söder-Steuer.
Söder verteidigt den Verbrenner, als hätte er ihn persönlich erfunden. Dabei kommt Zukunft nicht aus dem Auspuff und Patriotismus misst sich nicht in Dezibel. Wenn das so weitergeht, lässt er bald die Kreuze in den Amtsstuben abhängen und durch Auspuffrohre ersetzen.
Dafür ist Markus Söder Olympiasieger im Ankündigen. Weltmeister im Selbstdarstellen. Aber beim Umsetzen: nur Kreisliga. Wenn Markus Söders Ankündigungen Strom erzeugen würden, wären wir längst energieautark.
Frauen sind die Hälfte unserer Gesellschaft. Wir wissen, dass sie längst nicht an allen Tischen sitzen, an denen Entscheidungen getroffen werden. von 71 Landratsämtern werden nur sieben von Frauen geleitet. Das ist kein Naturgesetz – das ist ein politisches Armutszeugnis. Kommunalpolitik darf kein Herrenabend mit Geschäftsordnung bleiben.“
Katharina Dröge:
„Ich muss Markus Söder widersprechen: Er sagt, es wäre gut, wenn alle Deutschen mehr arbeiten. Bei Katherina Reiche kann ich das nicht sagen. Jeder Tag, an dem Frau Reiche nicht arbeitet, ist ein guter Tag für die Energiewende und für Deutschland!
Merz‘ Frauenbild ist leider bei Sissi oder Dinner for One steckengeblieben. Wenn er solche Sprüche über Frauen reißt, ist er für mich das Windows 95 der deutschen Politik. Ein Betriebssystem für das es kein Update mehr gibt, und das aus Sicherheitsgründen nicht mehr ausgespielt werden sollte.
Dieses Land hätte einen Kanzler verdient, der verbindet und anpackt. Und nicht einen Meckerfritzen, der uns allen immer nur schlechte Laune macht. Dass Merz ständig die Menschen beschimpft, ist am Ende nur ein billiges Ablenkungsmanöver, weil diese Regierung nicht genug tut, um die Wirtschaft in Schwung zu bringen. Wenn man einen Stau vor sich hat, hilft es, die Stauursache zu beseitigen. Und nicht, nur laut zu hupen!“
Druckfähige Bilder vom grünen Politischen Aschermittwoch können Sie hier herunterladen und unter Angabe der Quelle „GRÜNE Bayern / Andreas Gregor“ honorarfrei für Ihre Berichterstattung verwenden.
Der Politische Aschermittwoch 2026 mit Reden von Katharina Schulze und Katharina Dröge – hier nochmal zum Nachschauen:



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