Es war deftig, es war zünftig, es war ehrlich: beim Politischen Aschermittwoch der GRÜNEN Bayern in Landshut. Markus Söder, Friedrich Merz und ihr Männerverein mussten einige Federn lassen.
Die Parteivorsitzenden der bayerischen GRÜNEN Eva Lettenbauer und Gisela Sengl luden auch in diesem Jahr wieder zum Politischen Aschermittwoch nach Landshut ein. Nach den gut sitzenden und pointierten Reden von der Fraktionsvorsitzenden Katharina Schulze und dem Bundesvorsitzenden Felix Banaszak auf der Bühne ging es danach im Stammtisch-Gespräch mit den rund 200 Gästen im Bernlochner Saal weiter. Denn gerade jetzt gibt es viel zu besprechen und die Menschen wollen ihre Ängste und Sorgen loswerden. Deshalb setzen sich die GRÜNEN-Politiker*innen zu den ihnen, hörten zu und diskutierten. Für Banaszak war es die Premiere beim Politischen Aschermittwoch in Bayern.
Katharina Schulze:
„Friedrich Merz und Zukunft passen so gut zusammen wie Markus Söder und erneuerbare Energien. Oder wie Markus Söder und die Förderung von Frauen.“
„Messen wir Markus Söder doch bis zur nächsten Wahl mal an seinen Leistungen und nicht an verschluckten Rollmöpsen. Was er macht, ist, Misserfolge als Erfolge zu verkaufen. Er ist ein Dauerversager im Gewand eines Foodbloggers.“
„Mir kommt Markus Söder manchmal vor wie der eine Nachbar, der dich über den Gartenzaun hinweg zulabert, was du alles anders machen sollst. Der dir reinredet, wie du den Rasen zu mähen hast und ständig ungefragt und überheblich Tipps gibt, aber seinen eigenen Garten nicht im Griff hat. Und der auch immer irgendwie auf den Familienfeiern auftaucht, obwohl man ihn überhaupt nicht dabeihaben will. Kann man als Nachbar nervig finden und muss man aushalten. Einen Ministerpräsidenten kann man aber abwählen. Er ist eine Fehlbesetzung und es braucht einen anderen – oder eine andere.“
Felix Banaszak:
„Früher mussten sich alle Bäume in diesem Land davor fürchten, von Markus Söder umarmt zu werden. Heute ist keine Bratwurst mehr vor ihm sicher.“
„Aus der GroKo wird die WuKo, die Wurstkoalition. Denn die Wurstigkeit und das Drumherumgewurstel wird in den kommenden Jahren das Programm sein. Mir persönlich sind das viel zu viele Würste. Apropos zu viele Würste: Habt ihr dieses Bild mit den sechs Männern der Union gesehen?“
„Die Aufgaben sind groß. Aber jetzt vom ganz Großen zum ganz Kleinen: Friedrich Merz. Merz und Söder haben das Land systematisch jahrelang belogen. Sie haben so getan, als hätten wir keine Probleme, die nötigen Investitionen zu finanzieren. Sie haben die Wahrheit geleugnet. Wir Grüne, die die Wahrheit ausgesprochen haben, wurden verklagt, diffamiert und beschimpft. Und einen Tag nach der Wahl stellt Friedrich Merz fest: Huch, da fehlen ja ein paar Hundert Millionen Euro. Entweder hat Friedrich Merz keine Ahnung oder keinen Anstand oder beides. Nichts davon qualifiziert ihn zum Bundeskanzler.“
Druckfähige Bilder vom grünen Politischen Aschermittwoch können Sie hier herunterladen und unter Angabe der Quelle „GRÜNE Bayern / Andreas Gregor“ honorarfrei für Ihre Berichterstattung verwenden.



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