Pressemitteilung
Beim Zusammentreffen des erweiterten Parteivorstands (Landesauschuss) der GRÜNEN Bayern am Samstag ging es um Bäuerinnen und Bauern in Bayern. Mit am virtuellen Tisch saß die bayerische Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann, die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist. Gemeinsam unterstützen die GRÜNEN die bayerischen Landwirtschaftsbetriebe dabei, finanziell abgesichert und im Einklang mit der Natur erfolgreich zu arbeiten.
Die Parteivorsitzende der GRÜNEN Bayern Eva Lettenbauer ordnet ein: „Es ist höchste Zeit, dass Landwirtschaftspolitik von Vernunft geprägt ist und nicht mehr wie zu Unions-Zeiten von der stärksten Lobby. Mit dem grüngeführten Landwirtschaftsministerium schaffen wir die Trendwende für Bäuerinnen und Bauern. Wir stoppen das falsche Credo von CDU und CSU: mehr Fläche, mehr Gülle, mehr Pestizide, mehr Geld. Das hat unsere Umwelt und Landwirt*innen in eine bedrohliche Lage gebracht. Einerseits konnten viele kleine Betriebe dem Kostendruck nicht standhalten und mussten schließen. Andererseits waren Höfe dazu gezwungen, das Maximale aus Acker und Tier herauszuholen. Künftig muss es heißen: mehr Umweltschutz, mehr Artenschutz, mehr Tierwohl, mehr Geld. Wir Grüne bringen den Fortschritt und sorgen dafür, dass es sich für Bäuerinnen und Bauern finanziell lohnt, im Einklang mit Natur und Tierwohl Lebensmittel herzustellen. In vielen Gesprächen haben mir Landwirt*innen in jeder Ecke Bayerns bestätigt, dass sie genau das tun wollen.“
Das Bundeslandwirtschaftsministerium unter der Leitung des Ministers Cem Özdemir hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Es will die ökologische Entwicklung der Landwirtschaft voranbringen und bis 2030 mindestens 30 Prozent Ökolandbau in Deutschland erreichen. Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMEL Manuela Rottmann: „Wir sind die Partner der Landwirt*innen auf dem Weg in eine nachhaltige Landwirtschaft, die hochwertige, gesunde Lebensmittel produziert und von deren Ertrag die Erzeuger*innen zukünftig mehr im Geldbeutel spüren. Des Weiteren haben wir uns vorgenommen, den Einsatz von Pestiziden deutlich zu verringern und mehr Geld in die agrarwissenschaftliche Forschung zu investieren. Die Herausforderungen sind groß, aber wir gehen sie im Bundeslandwirtschaftsministerium mit einem motivierten Team und mit viel Tatkraft und Mut zur Veränderung an.“



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