Wohnungspolitik

Rückgang der Sozialwohnungen: Bayern braucht einen Kurswechsel in der Wohnungspolitik

Pressemitteilung 

„Bayern ist ein Schlusslicht im sozialen Wohnungsbau im Vergleich zu anderen Bundesländern Deutschlands. Gerade in Bayerns Städten, wo Mieten und Bodenpreise explodieren, darf Wohnraum nicht den Kräften des Marktes überlassen werden“, erklärt Eike Hallitzky, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bayern.

Eike Hallitzky, Landesvorsitzender der bayerischen Grünen

Im Jahr 2019 ist die Zahl der Sozialwohnungen in Bayern um 1.249 Wohnungen auf 135.655 zurückgegangen. Deutlich mehr Wohnungen fielen aus der Sozialbindung, als neue entstanden. „Um diesen Negativtrend zu stoppen, braucht es endlich einen Kurswechsel in der Wohnungspolitik. Eine Milliardenförderung des Mietwohnungsbaus ist ebenso notwendig wie die Bindung von Sozialwohnungen auf 40 Jahre, die Förderung gemeinschaftlichen Wohnens sowie die verbilligte Abgabe von Landesgrundstücken für den sozialen Wohnungsbau“, so Hallitzky.

Mit der Gründung der Wohnungsbaugesellschaft „BayernHeim“ im Jahr 2018 sollten laut Söder-Regierung bis 2025 10.000 staatliche Sozialwohnungen entstehen. „Vom Erreichen dieses Ziels ist die Staatsregierung meilenweit entfernt. Bayerns Wohnungspolitik braucht dringend entschlossenes Handeln, statt leerer Versprechungen“, erklärt Hallitzky.

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