Nachhaltigkeit

Kleidertauschparty in Coburg

Letzten Samstag leuchtete die Stadt Coburg beim Samba-Festival in den buntesten (Kleider-)Farben – so auch das grüne Büro der Stadt: Bei der Kleidertauschparty der GRÜNEN JUGEND Coburg gingen viele bunte Kleider in neue Hände. Die Organisator*innen freuten sich über die gute Stimmung und großen Andrang.

„Zum Anlass des Samba-Festivals wollten wir darauf aufmerksam machen, dass es auch Kehrseiten gibt: Viele Menschen kaufen sich neue Kleidung, die sie anschließend nicht tragen. Mit der Kleidertauschparty haben wir eine Plattform geboten, damit die ungeliebte Kleidung der einen das neue Lieblingsstück des anderen werden kann“, erklärt Luca Schenk, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Coburg.

Leicht zu organisieren und niedrigschwellig für Interessierte

„Mit der Kleidertauschparty konnten wir den Teilnehmer*innen ohne viel Organisationsaufwand eine Plattform für Nachhaltigkeit bieten. Außerdem war es ein niederschwelliges Angebot, um einfach mal bei den Grünen vorbeizuschauen und uns kennenzulernen“, meint Luca Schenk.

Und das kam an: Viele Samba-Feiernde, Grüne, Nicht-Grüne und Noch-Nicht-Grüne kamen in das Büro, tauschten Kleidung und informierten sich über die Textilindustrie.

„Damit die Wertschätzung von Kleidung in der Bevölkerung steigt, haben wir über die Herstellung und die Umweltbelastung informiert. Viele Menschen wissen nicht, welchen Rohstoffverbrauch ein Kleidungsstück hat. Eine Jeans zum Beispiel braucht etwa 8000 Liter Wasser, für ein Baumwoll-T-Shirt werden 4100 Liter benötigt“, so Luca Schenk. Zum Vergleich ist der durchschnittliche aktive Wasserverbrauch eines Menschen in Deutschland 123 Liter. Die Grüne Jugend hat die Relation der Wassermengen mit Wassergläsern verdeutlicht.

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