Wir GRÜNE nehmen die Sorgen der Bürger*innen vor immer mehr Plastik in der Umwelt sehr ernst. Angesichts des Ausmaßes der Verunreinigung unserer Gewässer mit Mikroplastik halten wir deshalb die freiwilligen Maßnahmen der Industrie für nicht ausreichend. Dafür braucht es gesetzliche Regeln. Der Einsatz von Plastikteilchen in Kosmetika sollte, so wie es in der USA bereits geschehen ist, in Zukunft EU weit verboten werden. Dafür werden wir uns auf allen politischen Ebenen einsetzen.
Wir GRÜNE werden geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Verbraucher*innen über die Gefahren von Mikroplastik in unseren Flüssen und in der Nahrungskette zu informieren. Zudem rufen wir die Verbraucher*innen dazu auf, auf derartige Produkte zu verzichten.
Auf kommunaler Ebene wollen wir uns dafür einsetzen, dass wo immer möglich, Klärwerke mit entsprechenden Reinigungsstufen zur Elimination von Mikroverunreinigungen (Reduzierung von Plastikanteilen) nachgerüstet werden.
Letztendlich muss der Plastikmüll insgesamt reduziert werden. Wir drängen daher auch auf eine rasche Umsetzung der EU-Richtlinie um den Verbrauch von Plastiktüten deutlich zu reduzieren. Um diesem Ziel rasch entgegen zu kommen, werden wir uns u.a. auf kommunaler Ebene für plastiktütenfreie Städte und Gemeinden einsetzen. Ferner werden wir Initiativen ergreifen, um Verpackungsmüll weiter zu reduzieren und fordern biologisch abbaubare Stoffe, wenn diese nach der Nutzung in die Umwelt gelangen und nicht gesammelt werden können. Auf Bundesebene setzen wir uns für eine gesetzliche Abschaffung von Plastiktüten ein.



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