Tierschutz

Frag nach beim Eierkauf

Wir setzen uns dafür ein, dass Tiere ein Anrecht auf ein leid- und schmerzfreies Leben haben. Daher kämpfen wir für konsequenten Tierschutz und eine artgerechte Haltung. Wir fordern das massenhafte Töten männlicher Küken aus rein ökonomischen Gründen endlich zu beenden. Legerassen werden heutzutage auf Hochleistung gezüchtet und geben bis zu 290 Eier pro Jahr. Da die Hähne dieser Legerassen keine Eier legen und nur langsam wachsen, werden sie als Eintagsküken mit Kohlendioxid vergast oder in einer Art Häcksler getötet. Das muss nicht so sein:

Für nur wenige Cent mehr pro Ei gibt es für die Verbraucher bereits heute einen Weg, sogenannte Bruderhahn-Projekte zu unterstützen und damit männlichen Küken ein längeres Leben zu ermöglichen.

Landesvorsitzende Sigi Hagl:

„42 Millionen getötete Küken pro Jahr sind viel zu viel. Es liegt in unserer moralischen Verantwortung, so schnell wie möglich für ein Umdenken zu sorgen. Die Früherkennung des Geschlechts im Ei durch neue Durchleuchtungstechniken ist technisch bereits möglich. Die teuren Maschinen sind aber auf absehbare Zeit für kleinere Höfe nicht bezahlbar und an den einseitigen Überzüchtungen bei unseren Nutztieren können sie auch nichts ändern.

Daher sollte die Staatsregierung Forschungsprogramme unterstützen, welche die Züchtung eines Zweitnutzungshuhns vorantreiben. Auch die Bruderhahn-Projekte müssen von staatlicher Seite stärker gefördert werden, damit sie wachsen können. Wir setzen uns ein für eine klar erkennbare Kennzeichnung für Eier aus Bruderhahnhaltung, damit die Verbraucher im Laden auch wirklich die Wahl haben.“

In Bayern gibt es bereits zahlreiche Pioniere, in deren Ställen auch männliche Küken aufwachsen dürfen.

Du findest keine Eier aus Bruderhahn-Initiativen in deinem Lebensmittelmarkt? Dann frag nach! Je größer das Interesse ist, umso schneller können die Initiativen wachsen. Mittlerweile beginnt ein Umdenken auch bei den großen Lebensmittelketten, initiiert durch uns Verbraucher.

Hier eine Auswahl von bayerischen Betrieben, die bereits heute auf die Aufzucht von männlichen Küken setzen:

Deutschlandweite Händlerliste der „Bruderhahn-Initiative“

Antrag der grünen Bundestagsfraktion „Männliche Eintagsküken leben lassen“

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