07.06.2011

Grüne Jugend: 10.000 Mal "Atomkraft? Nein, Danke!"

Die Grüne Jugend Bayern übergab am vergangenen Freitag 10.000 Unterschriften gegen Atomkraft an die bayerische Staatsregierung. Die junggrüne AtomkraftgegnerInnen setzten damit ein Zeichen für die sofortige Energiewende und führten der Staatsregierung vor Augen, wie groß der Rückhalt dafür in der Bevölkerung ist.

"Die geplanten Stand-by Kraftwerke der Bundesregierung sind eine Mogelpackung. Die Grüne Jugend Bayern will einen echten Ausstieg aus der Atomkraft. Wir sagen "Hintertüren? Nein, Danke!" erklärt Miriam Werner, Sprecherin der Grünen Jugend Bayern. "Für uns ist klar, dass ein Ausstieg auch schon 2015 machbar ist. Wir wollen ein schnellstmögliches Abschalten und eine konsequente, ökologische Energiewende! Das Ausstiegsszenario der schwarz-gelben Koalition ist für die Grüne Jugend Bayern auch insofern nicht akzeptabel, als dann große Mengen der Energieversorgung durch klimafeindliche Kohlekraft erzeugt werden sollen."

Dimitra Kostimpas, Sprecherin der Grünen Jugend Bayern, fügt hinzu: "Um eine flächendeckende Versorgung mit regenerativen Energien sicher zu stellen, ist es nötig, dass eine kontinuierlich anwachsende Strommenge aus Wind-Wasser-Sonne kommt. Vor allem die on-shore Windkraft müsste stärker gefördert werden. Mit einem Appell wenden wir uns daher an die bayerische Staatsregierung, um mehr als einen faulen Atomkompromiss zu fordern - nämlich die Rückkehr zum rot-grünen Beschluss."

Mehr als 10.000 UnterstützerInnen fand die Initiative "Zurück zur Vernunft" innerhalb weniger Wochen. Die UnterschreiberInnen fordern Ministerpräsident Seehofer und Bundeskanzlerin Merkel auf, Isar 1 stillzulegen, zum rot-grünen Atomausstieg von 2001 zurückzukehren und die Reststrommengen der acht abgeschalteten AKWs nicht auf andere Atomkraftwerke zu übertragen.

Zur Pressemitteilung der Grünen Jugend Bayern