11.02.2010

Wir warten auf tätige Reue, Herr Seehofer

 

Zur Forderung des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer nach einer Revision von Hartz IV erklärt die Landesvorsitzende Theresa Schopper:

„Horst Seehofer muss aufpassen, dass er nicht in seinen eigenen Krokodilstränen ertrinkt. Seine Selbststilisierung zum Kämpfer für die Schwachen ist nicht glaubwürdig. Man fragt sich, warum Seehofer sein soziales Herz nach dem Karlsruher Urteil entdeckt. Im gemeinsamen Wahlprogramm von CDU und CSU ist davon nichts zu lesen. Auch im Koalitionsvertrag steht nur drin, wie die Kosten für Hartz IV abgesenkt werden sollen. Von Verbesserungen für die Betroffenen kein Wort. Dabei war Horst Seehofer immer an entscheidender Stelle beteiligt. Aber dem Herrgott ist bekanntlich ein reuiger Sünder lieber als 1000 Gerechte. Eine tätige Reue sollte es aber schon sein. Wir sind gespannt.“