08.06.2011

Grüne loben Sepp-Daxenberger-Preis aus

(c) Werner Schmidbauer

Die bayerischen Grünen loben den "Sepp-Daxenberger-Preis" aus. Der Preis soll an die Person und das Wirken des Grünen-Politikers erinnern, der im August letzten Jahres einer Krebserkrankung erlegen ist. Unter dem Motto "Verändern, um zu bewahren" sollen Organisationen oder Personen den Preis erhalten, die sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen.

"Eine intakte Umwelt und der Einsatz gegen den Raubbau an der Natur waren für Sepp Daxenberger seit jeher das wichtigste Ziel", so die Landesvorsitzende Theresa Schopper: "Die Nähe zu den Menschen und zur Natur waren die Triebfeder für seine politische Arbeit. Er wollte die Schöpfung bewahren und wusste, dass dies nur gelingen kann, wenn wir unsere Art zu Leben und zu Wirtschaften grundsätzlich hinterfragen und bereit sind, vieles anders zu machen. Dabei war er kein Freund langer und grundsätzlicher Debatten. Er war ein Macher, der konkrete Ergebnisse wollte, so wie er es vor allem als Bürgermeister in Waging vorgemacht hat."

In diesem Sinne wird der Sepp-Daxenberger-Preis erstmals im Oktober diesen Jahres und künftig alle zwei Jahre vergeben. Bewerben können sich Personen, Verbände und Organisationen, die ihre Bewerbung ausführlich begründen und zwei Referenzen – davon eine aus den Reihen der Grünen – vorweisen können. Die Entscheidung trifft dann eine Jury, der jeweils eine Person aus der Familie von Sepp Daxenberger, dem Landesvorstand und der Landtagsfraktion der bayerischen Grünen, der Musiker Hans Well und ab 2013 der vorherige Preisträger oder die vorherige Preisträgerin angehören. Weitere Einzelpersonen kann die Jury selbst bestimmten. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt es hier auf der Webseite.