06.12.2010

CSU und SPD blenden die Wirklichkeit aus

<i></i>Zur Kritik des CSU-Europaabgeordneten Manfred Weber und des SPD-Fraktionsvorsitzenden Markus Rinderspacher an den Forderungen der Grünen im Hinblick auf den demografischen Wandel in Bayern erklärt die Landesvorsitzende Theresa Schopper:<br /> <br /> "Der Vorwurf, wir würden den ländlichen Raum abschreiben, ist völlig aus der Luft gegriffen. Die Lebensqualität der Menschen dort steht und fällt nicht mit der Frage, ob wir noch mehr Straßen bauen, wie CSU und SPD das unterstellen. Entscheidend ist vielmehr, ob wir die Zeichen der Zeit erkennen und ehrlich sind. Wir werden den demografischen Wandel nicht stoppen, wir müssen ihn aber gestalten. Unser Ziel muss es sein, eine hohe Lebensqualität für alle Menschen zu schaffen, die da sind. Wer den Bevölkerungsrückgang ignoriert, setzt die falschen Prioritäten. Wir brauchen die knappen Mittel zur Lösung der wirklich wichtigen Probleme, für flächendeckende, gute Bildung und zur Sicherstellung der Daseinsvorsorge. Wer heute noch mehr in Beton und Asphalt investieren will, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wir sollten aufhören, den Menschen das Blaue vom Himmel zu versprechen und endlich anfangen, die Realität zu akzeptieren, auch wenn es schwer fällt."