CSU dreht der Solarbranche den Saft ab
<i>Zum heutigen Treffen von Ministerpräsident Horst Seehofer mit Vertretern der Solarwirtschaft erklärt der Landesvorsitzende Dieter Janecek:</i><br /> <br /> „Die Bundesregierung dreht der Solarbranche in Deutschland mit freundlicher Unterstützung der CSU den Saft ab. Daran ändert auch der wenig glaubwürdige Versuch von Horst Seehofer nichts, sich jetzt als Retter der deutschen Solarwirtschaft zu inszenieren. Denn entscheidend sind die Fakten. Und die sprechen eine klare Sprache. Die unverhältnismäßige Kürzung von fast 30 Prozent der Vergütung für Solarstrom wird von der CSU erst kritisiert, nachdem sie vom Bundeskabinett gebilligt wurde. Von Widerspruch der CSU-Bundesminister ist nichts bekannt. Das Trommeln für längere Laufzeiten der Atomkraftwerke schadet den Erneuerbaren Energien ebenfalls. Mehr Atomstrom behindert den Ausbau auch der Solarenergie. Dank dieser Politik werden künftig vor allem chinesische Firmen das Geschäft mit der Solarenergie in Deutschland machen. Eine vielversprechende Zukunftsbranche steht so mit dem Rücken zur Wand. Die von Seehofer so gerne beschworenen Interessen Bayerns spielen im Kalkül der CSU wohl nur eine untergeordnete Rolle. Daran ändern auch die Krokodilstränen, die der Ministerpräsident heute vergießen wird, nichts.“












