01.06.2011

Bayern als Schlusslicht beim Atomausstieg?

Zum Fahrplan der Bundesregierung für den Atomausstieg erklärt der Landesvorsitzende Dieter Janecek: 

"Nach den Plänen der Bundesregierung ist Bayern das Schlusslicht beim Atomausstieg. Das Atomkraftwerk Isar 1 soll zwar nicht mehr ans Netz gehen, was gut und überfällig ist. Aber dann passiert zehn Jahre lang gar nichts. Denn die beiden Blöcke in Gundremmingen und das AKW Grafenrheinfeld bleiben bis 2021 in Betrieb. Im Vergleich zum rot-grünen Atomkonsens von 2001 bedeutet das eine 18 Jahre längere Laufzeit für die Atomkraftwerke in Bayern. Das ist weder akzeptabel noch energiepolitisch sinnvoll. Denn 2022 geht Isar 2 vom Netz. Innerhalb eines Jahres würde so die Hälfte der Stromproduktion in Bayern auf einen Schlag still gelegt. Und bis dahin blockiert der Atomstrom den dringend nötigen Ausbau der erneuerbaren Energien. Ein sinnvolles Konzept würde den Ausstieg Schritt für Schritt vollziehen und gleichzeitig den Ausbau von Alternativen fördern. Wenn die CSU ihre bisherigen Beschlüsse ernst nimmt, kann sie dem Plan der Bundesregierung nicht zustimmen."